Es nachted scho und s’schneieled

Es nachted scho und s’schneieled

Es nachted scho und s’schneieled,
du liebi Zyt, ganz grüsli,
de Chlaus leid jetzt sin Mantel aa,
und bschlüsst druf no sys Hüüsli.

Er holt de Schlitte us em Schopf,
spannt s’Eseli gschwind aa,
und laded d’Säck und d’Ruete uuf,
won är für d’Chind mues haa.

Hü Trämpeli, seid er, sisch Ziit,
de Wäg is Städtli isch no wiit.
Mier händ hüt Abig gar vill ztue,
hü, Trämpeli, lauf artig zue.

Wie sind die Säck so dick und schwär,
wer chund ächt d’Ruete über, wer?
De Chlaus weiss alles ganz genau,
drum, Chinde, bitte, folged au.

[Dichter unbekannt]